Phunnel oder Mehrlochkopf - Was ist besser?
Wer sich mit Shishas beschäftigt, steht früher oder später vor der Frage: Phunnel oder Mehrlochkopf? Beide Varianten bieten bei richtigem Setup ein hervorragendes Raucherlebnis, unterscheiden sich jedoch bei Luftführung und dem Kopfbau.
Was ist ein Phunnel?
Ein Phunnel besitzt ein erhöhtes Loch in der Mitte, um das der Tabak ringförmig verteilt wird. Dadurch bleibt die Molasse im Kopf und läuft nicht in die Rauchsäule. Hier findest Du unsere Auswahl an Phunnels.
Vorteile des Phunnels:
- Ideal für Virgina Tabak
Virginia-Blends laufen im Phunnel wesentlich besser als im Mehrlochkopf. - Dark Blend für Anfänger
Dark Blend läuft im Phunnel sehr gut und ist weniger stark und damit gut geeignet für Anfänger. Allerdings ist ein Mehrlochkopf sonst für Dark Blend besser geeignet.
Nachteile des Phunnels:
- Weniger stark
Das Aroma sowie die Nikotinstärke wirkt sich in einem Phunnel weniger stark aus. - Weniger Durchzug
Wenn man zu viel Tabak benutzt bzw. zu hoch baut, kann dies den Durchzug beeinflussen (Tipp: hebe den HMD einmal hoch, drehe ihn ein wenig, und setze ihn wieder drauf. Damit hast du mehr Durchzug.)
Was ist ein Mehrlochkopf?
Der Mehrlochkopf ist die klassische Variante. Mehrere kleine Löcher im Boden sorgen dafür, dass die Luft direkt durch den Tabak gezogen wird. Eine Auswahl an Mehrlochköpfen findest Du hier.
Vorteile des Mehrlochkopfes
- Direkter Luftstrom
Dadurch entsteht ein anderes Rauch- und Hitzeverhalten als beim Phunnel. - Gut für Dark Blend und traditionelle Sorten
Die Aromen von Dark Blend kommen besser zur Geltung in einem Mehrlochkopf. Das Raucherlebnis wird stärker.
Nachteile des Mehrlochkopfes
- Löcher können verstopfen
Ein ungünstiger Kopfbau kann den Durchzug beeinträchtigen.
Fazit
Ein Phunnel eignet sich besonders für Virginia-Tabake. Ein Mehrlochkopf funktioniert mit Dark Blend besser. Welche Variante besser zu dir passt, hängt von deinem bevorzugten Tabak, deinem Setup und deinem persönlichen Rauchverhalten ab. Viele erfahrene Shisha-Raucher besitzen deshalb beide Kopfarten und nutzen sie je nach Tabaksorte und Anlass.
